Gewürze und Kräuter

 

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 Petersilie_blog

Petersilie ist nicht nur die grüne Deko auf dem Tellerrand. Sie ist so vitalstoffreich wie ein Multivitaminpräparat und für die Gesundheit meist nützlicher als die Speise, die sie schmückte.
Sie glänzt mit einer so ungewöhnlichen Fülle an Vitalstoffen und Spurenelementen, dass sie es ganz leicht mit einem Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen kann. Petersilie hat sogar zwei entscheidende Vorteile zu bieten: Im Gegensatz zu Vitamin- und Mineralstoffpräparaten ist sie wirklich vollkommen natürlich und ausserdem kostet sie nur den Bruchteil vieler Nahrungsergänzungsmittel.

Petersilie reinigt das Blut, lässt Mundgeruch verschwinden und ist reich an Chlorophyll. Damit kann sie unser Blut reinigen, neues Blut bilden sowie Leber und Nieren bei der Entgiftung unterstützen. Chlorophyll ist gemeinsam mit den ätherischen Ölen der Petersilie ausserdem für die geruchsbindenden Eigenschaften der kleinen Gewürzpflanze verantwortlich. Wer nämlich regelmässig Petersilie kaut, der erfreut seine Mitmenschen mit frischem Körper- und Mundgeruch.

Es sind unglaublich viele Vitaminen in der Petersilie zu finden: Vitamin A, die Vitamine B1 bis B6, Vitamin C, Beta Carotine, Folsäure, Vitamin K. Petersilie ist ausserdem eine fantastische Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie liefert Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Mangan, Kalium und Schwefel – und all das in bester organischer, also leicht verwertbarer Qualität.
So klein und unauffällig aber doch ein extremes Power-Kraut.

 

 

 Rosmarin_blog

Rosmarin ist im Mittelmeerraum heimisch, er wird aber gerne in Deutschland angebaut.
Auch der Rosmarin ist als Heilmittel bekannt. Er spielt bei der Behandlung von niedrigem Blutdruck eine wichtige Rolle. Aber auch sonst hat er ein breites Wirkungsspektrum, wie z.B. anregend, antibakteriell, entspannend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, schmerzstillend, u.s.w.

Die alten Griechen und Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts sind sich einig: Rosmarin steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Die entscheidenden Wirkstoffe, die das Gedächtnis stärken als auch vor Demenz und Alzheimer schützen sollen, stecken im ätherischen Öl der Heilpflanze.

Abgesehen vom klinisch nachgewiesenen Einfluss von Rosmarinöl auf das Gehirn, birgt die Heilpflanze viele weitere Kräfte. So macht sich Rosmarin nicht nur antioxidativ gegen Krebs und Schäden der DNA stark, sondern auch antiseptisch als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Hefen und Schimmelpilze.

In Form von konzentriertem Rosmarinextrakt wirkt es zudem immunaktivierend, hustenstillend, gallebildend, leberentgiftend, harntreibend, verdauungsfördernd, nervenstärkend, krampflösend, schmerzstillend, hautstraffend und kreislaufanregend. Ausserdem soll Rosmarin Arteriosklerose vorbeugen und rheumatische Beschwerden lindern sowie Wassereinlagerungen anklingen lassen und zur Heilung der Nebennierenschwäche Adrenal Fatigue beitragen können.

Interessant ist zudem die regulierende Wirkung von Rosmarin auf den Hormonhaushalt. So soll die Heilpflanze nicht nur den Monatszyklus normalisieren, sondern auch das Brustkrebs-Risiko senken, indem sie einen bestehenden Östrogenüberschuss ausgleicht.

 

 

 Zimtstange_blog

Der Zimt ist ein Gewürz aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen, insbesondere des Echten oder Ceylon-Zimtbaums.
Zimt ist eines der ältesten Gewürze, das angeblich schon 3000 v. Chr. in China als solches verwendet wurde.

Der feinere uns bekannte Ceylon-Zimt wurde um 1498 vom portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama auf der Insel Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, „entdeckt“ und so nach Europa gebracht. Sri Lanka ist noch heute eines der größten Anbaugebiete für Ceylon-Zimt.
Zimt ist ein äusserst effektives Naturheilmittel. Zimt kann die Blutzuckerwerte und ausserdem den Cholesterinspiegel senken. Gleichzeitig kurbelt Zimt als wärmendes Gewürz den Stoffwechsel an, was hilfreich sein kann, wenn man Gewicht verlieren möchte. Zimt ist ausserdem sehr reich an sekundären Pflanzenstoffen, so dass er zur Krebsprävention eingesetzt werden kann. Zimt stellt damit bei sehr vielen Beschwerden ein hervorragendes Nahrungsergänzungsmittel dar, das so manche Therapie begleiten und deren Wirkung verstärken kann.
Seit alters her werden Zimt liebesförderliche Eigenschaften nachgesagt. Salomon besprengte sein Lager mit Myrrhe, Aloe und Zimt, um die Liebesnacht zu würzen. Im persischen Raum wurden Salben mit Zimt und Honig genutzt, um die Lust und Manneskraft zu stärken.
Doch auch in der Volksheilkunde hat er einen festen Platz. Ihm wird eine desinfizierende und krampflösende, durchblutungsfördernde, beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. So wird Zimt traditionell v.a. bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Durchfall eingesetzt, aber auch bei Entzündungen, Rheuma und Kreuzschmerzen, Erkältungskrankheiten und Schmerzen.

 

 

 

 Basilikum_blog

Der Basilikum ist uns vor allem als Gewürzpflanze bekannt, ist aber auch eine Heilpflanze. Besonders zusammen mit Tomaten entfaltet er sein unvergleichliches Aroma.

Basilikum wirkt antibakteriell und kann auch vor anderen Krankheitserregern schützen, sogar vor solchen, die bereits gegen Antibiotika resistent sind. Er kann auch Schäden, die durch freie Radikale entstehen, vorbeugen. Es besitzt dieselben Enzyme, die auch in entzündungshemmenden Medikamenten enthalten sind, wie zum Beispiel in Ibuprofen oder Tylenol. Nur mit dem Unterschied, dass sie von einem übermäßigen Verzehr an Basilikum nicht tot umfallen können.

Die grünen Blättern des Basilikum stärken nicht nur die Verdauungsorgane, sondern beruhigen auch die Nerven, lindert Migräne und leistet gute Dienste in der Frauenheilkunde.

 

 

 Schnittlauch_blog

Als Gewürz kennt jeder den Schnittlauch, aber dass er auch eine Heilpflanze ist, ist nicht so bekannt.

In der Zeit, wenn er im Frühling aus der Erde spriesst, brauchen wir ihn am allernötigsten, denn er vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit, reinigt das Blut und liefert uns Vitamin C. Der Schnittlauch wird am besten in der Küche angewandt, denn seine stärkste Heilwirkung entfaltet er, wenn er frisch gegessen wird.
Geschätzt wurde Schnittlauch schon im Altertum als blähungslindernd und harntreibend, aber auch als Ausnüchterungsmittel nach zuviel Alkoholgenuss und als Fruchtbarkeitsmittel.
Auch heute noch weiss man den Schnittlauch medizinisch zu schätzen: Er wirkt magenstärkend, verdauungsfördernd und senkt zu hohen Blutdruck.

Grundsätzlich: Frischen Schnittlauch nie mit dem Messer, nur mit der Küchenschere in kleine Röllchen schneiden (geringer Saftverlust).