Warenkunde

 

 

Der wilde Spargel (Asparagus racemosus) beispielsweise wächst in der kargen mediterranen Bergwelt und kann oft den ganzen Winter über bis zum späten Frühjahr in der freien Natur gesammelt werden. Sein Geschmack ist kräftig, würzig und vitalisierend.

Der bei uns bekannte Spargel dagegen (Asparagus officinalis) ist ein sorgfältig und aufwändig kultiviertes Gemüse, das frühestens im März den Weg auf Märkte und in die Lebensmittelläden findet.

Aufgrund seiner arbeitsintensiven Kultur gehört der Spargel nicht gerade zu den preisgünstigsten Gemüsearten. Seine zahlreichen gesundheitlichen Vorteile jedoch machen den Preis wieder mehr als wett. Das köstlich zarte Gemüse liefert Ballaststoffe, Folate (die natürliche und aktive Form der Folsäure), Kalium, ein äusserst günstiges Calcium-MagnesiumVerhältnis, B-Vitamine und ein umfangreiches Sortiment an bioaktiven Pflanzenstoffen.

Insbesondere der hohe Kaliumgehalt gleichzeitig mit einem niedrigen Natriumvorkommen macht aus dem Spargel ein reinigendes und harntreibendes Lebensmittel. Der Spargel ist also exzellent für Menschen geeignet, die Probleme beim Wasserlassen haben.

Spargel ist in diesem Zusammenhang ausserdem im Gespräch, ganz konkret Nierensteine verhindern oder bestehende Nierensteine auflösen zu können.

 

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Quinoa kommt aus Südamerika und diente den Inkas in den Hochanden von Peru und Bolivien schon vor 6000 Jahren als Grundnahrungsmittel.

Es ist vielleicht eine der besten pflanzlichen Eiweissquellen auf der Welt. Was Quinoa so einzigartig macht, ist, dass die kleinen Körnchen alle neun essentiellen Aminosäuren enthalten, was für ein pflanzliches Lebensmittel äusserst ungewöhnlich ist. Der Mineralienreichtum von Quinoa schlägt den unserer üblichen Getreidearten um Längen. Ausserdem ist das leckere Inka-Korn glutenfrei und kann daher sowohl bei Getreideunverträglichkeiten als auch bei Problemen mit Candida-Infektionen problemlos gegessen werden.

Abgesehen davon, dass Quinoa eine hervorragende pflanzliches Eiweiss darstellt, enthält es viele essentielle Vitamine, Mineralien und Nährstoffe. Quinoa liefert beispielsweise mehr Calcium als Weizen oder Roggen sowie mehr als doppelt so viel Eisen und 50 Prozent mehr Vitamin E als Weizen.

Quinoa ist gut bei Migräne, sorgt für gute Stimmung, ist erfolgreich gegen Darmpilze, senkt den Blutzuckerwert und ist hilfreich beim Senken von hohen Cholesterinwerten.

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Bärlauch gehört zu den leckersten Frühjahrserlebnissen und ist obendrein noch sehr gesund.

Er fördert nicht nur die Verdauung, sondern verhindert auch Arteriosklerose und senkt den Blutdruck und kann somit sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Dadurch ist der Bärlauch das reinste Labsal gegen Zivilistationskrankheiten.

Eigenschaften:                                                                                                                    Durchblutung fördernd, Darmflora regenerierend, Magen, Darm und Blut reinigend, Kreislauf und Abwehrkräfte stärkend, Blutdruck und Cholesterin senkend, Mineralstoff- und Vitamin C-haltig .

Etwa ab Mitte März beginnen die länglichen, spitzigen, glattglänzenden Blätter grossflächig an bevorzugten Stellen im feuchtschattigen Laubwald zu spriessen, der Wald duftet nach Knoblauch. Die Blätter werden gesammelt, so lange sie zart und jung sind, etwa bis Mitte April, später sind Geschmack und Duft zu penetrant. Möglichst unbelastete Pflanzen sammeln, lassen Sie beim Auswählen Ihren gesunden Menschenverstand walten! Die sternförmigen Blüten sind eine schöne, jedoch duftende Dekoration. Im Herbst ausgegrabene Zwiebeln enthalten die konzentrierten Kräfte des Bärlauchs.

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Die Pastinaken zählen zu den wenigen Gemüsesorten, die durch Frosteinwirkung milder und süßer werden. Sie schmecken sehr aromatisch, leicht süßlich und sind leicht bekömmlich. Da sie so viel Gutes enthalten, werden Pastinaken gerne zu Babynahrung verarbeitet. Sie sind reich an Kohlenhydraten, Mineralstoffen wie Kalium und B-Vitaminen. Sie können gekocht, gebraten, püriert oder roh verwendet werden. Das Püree von Pastinaken eignet sich besonders als Beilage zu Fisch und Fleisch oder in einer Cremesuppe. Dünn geschnitten oder geraspelt passen rohe Pastinaken gut in Salate. Sie lindert Magen- Darmbeschwerden und erleichtert die Atmung, sind Appetitanregende und auch harntreibend.

 

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Der Rosenkohl ist eine Kohlart, die immer mehr in Vergessenheit gerät. Keine andere Kohlsorte beinhaltet mehr Vitamin C als Rosenkohl. In hundert Gramm des Wintergemüses stecken 115 Milligramm Vitamin C. Damit ist die empfohlene Tagesdosis mehr als abgedeckt. Vitamin C hilft nachweislich, das Immunsystem zu stärken. Vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn Viren und Bakterien ihr Unwesen treiben, ist Rosenkohl gesund. Zudem enthalten die Röschen nennenswerte Mengen an Vitaminen B und K, Magnesium, Fluor, Kalium und Zink. Zum Vergleich zu anderen Kohlsorten enthält Rosenkohl die größte Menge an Glucosinolaten. Diese sekundären Pflanzenstoffe werden im Körper durch Enzyme in Senföle umgewandelt. Zudem wirkt Senföl antioxidativ. Rosenkohl hält somit die Zellen gesund und schützt sie vor freien Radikalen. Das Senföl, genauer gesagt der Inhaltsstoff Sinigrin, sorgt auch für den leicht bitteren Geschmack des Gemüses. Tipp: Nach dem ersten Frost schmeckt Rosenkohl weniger bitter, da sich der Zuckergehalt in den Röschen erhöht. 

 

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Der Blumenkohl ist für gesundheitsbewusste Genießer ein gefundenes Fressen, denn er bringt gleich mehrere Pluspunkte. Zwar sind andere Verwandte aus der Kohlfamilie reicher an Vitamin C, aber mit etwa 45 mg (gekocht) bzw. 69 mg (roh) pro 100 g kann sich auch Blumenkohl durchaus noch sehen lassen. Dafür hat Blumenkohl den meisten seiner Vettern etwas voraus, das ihn besonders bei Menschen mit empfindlichem Magen und Darm beliebt macht: Er besitzt eine feinere Zellstruktur als sie und gilt darum zu Recht als besonders leicht bekömmlich. Der regelmäßige Verzehr von Blumenkohl ist nicht nur für Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen hilfreich, sondern auch für Nierenpatienten. Blumenkohl regt nämlich wegen seiner entwässernden Wirkung die Nierentätigkeit an. Außerdem wird dem Gemüse eine vorbeugende Wirkung gegen Darmkrebs nachgesagt.

Wenn man in das Kochwasser ein Spritzer Zitrone oder etwas Milch gibt, behält der Blumenkohl seine schöne weiße Farbe. Und wer beim Kochen von Blumenkohl ein kleines Flöckchen Butter ins Wasser gibt, verstärkt damit das Aroma des Kohls.

 

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Die Heidelbeere ist ein Heidestrauchgewächs und ist auch unter den Namen Blaubeere oder Schwarzbeere bekannt. Sie reift an niedrigen Sträuchern und wird vereinzelt auch in Erwerbskulturen angebaut.
Vorzufinden ist die Heidelbeere auf der nördlichen Erdhalbkugel vom Mittelmeer bis zur Arktis. Ihren bevorzugten Standort hat sie in lichten Wäldern sowie auf Hochmooren. Heidelbeeren sollten rasch verzehrt werden. Sie enthält viel Gerbsäure und wird deshalb getrocknet gegen Durchfall eingenommen. Frisch können die Beeren hingegen, in grossen Mengen gegessen, abführend wirken.

Heidelbeeren halten Blutgefässe frei und sauber. Wissenschaftler entdeckten zum ersten Mal den direkten Beweis dafür, dass eine natürliche Substanz existiert, die der Bildung von Ablagerungen an den Blutgefässwänden entgegen wirken und die das Wachstum dieser Ablagerungen sowie die Verengung der Blutgefässe verhindern kann: Die Heidelbeere.

 

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Spinat ist gesund“ — so kennt es jeder seit Kindheitstagen. Im Spinat stecken tatsächlich eine Menge an Mineralstoffen und Spurenelementen. Besonders reichlich ist Zink in den grünen Blättern vorhanden. Eisen ist in dem Gemüse auch enthalten. Doch der Gehalt an Eisen ist wesentlich geringer, als immer behauptet wurde. Die Ursache für die falschen Angaben ist auf einen Kommafehler zurückzuführen. Der falsche Wert wurde über Generationen weitergegeben. Tatsächlich haben 100 Gramm frischer Spinat einen Eisengehalt zwischen 3,5 und 4 Milligramm. Im Vergleich dazu bieten Haferflocken mit 5,2 Milligramm pro 100 Gramm mehr Eisenanteile. Die Verwertung des Eisens im Organismus wird durch die im Spinat enthaltene Oxalsäure gehemmt. Wer seinen Eisenspiegel im Blut verbessern möchte, sollte auf andere eisenhaltige Nahrungsmittel zurückgreifen. Spinat liefert weitere wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Kalium und viele lebensnotwendige Vitamine. Außerdem kann der Folsäurespiegel durch den Verzehr von Spinat positiv beeinflusst werden.
Spinat ist sehr arm an Kalorien. Die Nährwerte liegen bei 12 kcal pro 100 Gramm Frischware. An Spinat kann man sich also ohne schlechtes Gewissen richtig satt essen. Dennoch sollte Spinat nicht zu oft auf den Tisch kommen. Die schnell wachsende Pflanze nimmt viel Nitrat aus dem Boden auf. Durch die künstliche Düngung im konventionellen Anbau wird dem Boden immer wieder ein hoher Nitratanteil zugeführt. Im menschlichen Körper wird durch die Verdauungsprozesse das Nitrat in Nitrit und weiter in Nitrosamine umgewandelt. Diese Inhaltsstoffe stehen im Verdacht, bei regelmäßigem Konsum Tumorerkrankungen auszulösen. Bei Erwachsenen ist im Verdauungsapparat ein Enzym vorhanden, welches die schädliche Wirkung der umgewandelten Nitrate neutralisieren soll. Dennoch wird davon abgeraten, mehrfach in der Woche Spinat zu essen.Weil Teile des Nitrates in das Kochwasser übergehen, sollte es immer weggeschüttet werden.

 

 Erdbeeren-Warenkunde_blog

Erdbeeren bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und liefern bei ihrem erstaunlich geringen Nährwert von 32 Kilokalorien pro 100 Gramm Vitamine und Mineralstoffe satt. Erdbeeren enthalten mehr abwehrstärkendes Vitamin C als Orangen. Ernährungsexperten setzen sie wegen ihres hohen Gehalts an Folsäure, die für Schwangere wichtig ist und Eisen seit alters her gegen Blutarmut ein. Der hohe Kalzium-Gehalt schützt die Knochen vor Osteoporose, Kalium und Magnesium schützen das Herz. Zudem enthalten Erdbeeren Salicylsäure, die Beschwerden von Gicht und Rheuma lindert. Sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Phenolsäuren schützen vor Krebs und beugen Arteriosklerose vor. Hervorzuheben ist ihr hoher Gehalt an Ballaststoffen (Pektinen und Zellulose), welche die Verdauung fördern.

 

 Wirsing_blog

Unter den Kohlsorten ist Wirsing der Nobelste: Er hat zarte, fein verästelte Blätter, einen nussigen Geschmack und veredelt noch heute die Brote von Feinschmeckern. Aber wann gibt es Wirsing? Inzwischen ist der gesunde Kohl in Deutschland das ganze Jahr über erhältlich. Im Winter schmeckt Wirsing allerdings besonders aromatisch. Der zarte Kohl mit den lockeren, krausen Blättern schmeckt als Frühlingswirsing besonders fein. Herbst- oder Winterwirsing sind edle Gemüsebeilagen zu herzhaften Gerichten.
Wie alle Kohlsorten ist Wirsing ein guter Begleiter durch den Winter, denn er liefert viele Vitamine und Mineralien. Wirsing enthält vor allem Vitamin C, das unser Immunsystem stärkt, Provitamin A, das den Sehsinn unterstützt, Vitamin E, das die Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützt, sowie die Vitamine B, K und Folsäure, die besonders Schwangere zu sich nehmen sollen, weil sie eine wichtige Rolle bei der Zellbildung und Zellteilung spielt.
Wirsing ist aber auch gut für die Gesundheit, da er uns mit knochenbildendem Kalzium sowie Kalium, das den Blutdruck reguliert, und Eisen, das für die Bildung der roten Blutkörperchen und für den Transport von Sauerstoff im Blut gebraucht wird, versorgt. Nebenbei enthält Wirsing nur wenige Kalorien, was ihn zu einem gesunden Sattmacher macht, der sich auch für Diäten eignet. 100 Gramm Wirsing enthalten rund 25 Kalorien.
Eine spezielle Eigenart von Wirsingkohl ist sein hoher Gehalt an Vitamin B6, das unserem Nervenkostüm besonders gut tut. 

 

 Räucherlachs_blog

Lachs, ein Fisch mit hohem Nährwert
Lachs ist eigentlich ein sehr gesundes Lebensmittel, er ist reich an Vitaminen (Vitamin D, B6, B12, Niacin und Folsäure) und er enthält viel Kalium, Jod und Omega-3-Fettsäuren. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren schützen vor Herz-Kreislauferkrankungen und haben einen positiven Einfluss auf rheumatische Beschwerden. Die Angaben über die Fettgehalte von geräuchertem Lachs schwanken stark, sie bewegen sich nach Testberichten zwischen etwa einem Prozent bei Wildlachs bis über 16 Prozent bei Zuchtlachs.
Die Verarbeitung: Salzen, Räuchern, Beizen
Zur Konservierung wird der rohe Lachs zunächst gesalzen, dabei injiziert man entweder eine Salzlösung in das Fischfleisch oder aber reibt den Fisch von Hand mit Salz ein. Die anschließende Kalträucherung (bei rund 26° C) dauert zwischen fünf und vierzehn Stunden. Graved Lachs wird nach skandinavischer Sitte mit Salz, Zucker und Dill gewürzt und gebeizt (eingelegt), nicht jedoch geräuchert. Stremellachs ist ein traditionelles Rezept aus dem ehemaligen Ostpreußen – er wird milder gesalzen und bei etwa 65° C heiß geräuchert.
Zum Graved Lachs wird heute meist eine relativ süße, kalte, mit viel Dill hergestellte Senfsoße serviert

 

 

 naturfeldsalat_blog

Der Feldsalat, österreichisch Vogerlsalat, schweizerisch Nüsslisalat, auch Ackersalat, Mausohrsalat, Nüsschen, Nüssler, Sonnewirbele und Rapunzel genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Feldsalat und gehört zur Unterfamilie der Baldriangewächse.
Das Gemüse ist ein typischer Herbst- und Wintersalat. Die Haupterntezeit für Feldsalat liegt in Deutschland zwischen Oktober und Dezember. Freilandware ist vor dem ersten Frost am knackigsten. Durch Importe und dank vielfältiger Kultursorten ist er heute ganzjährig verfügbar. Zu unterscheiden ist zwischen Feldsalat vom Acker und Treibhausware. Der Freilandsalat ist in der Regel knackiger. Beim Treibhaussalat sind die Blätter dafür zarter und heller. Ihr Aroma ist allerdings weniger intensiv.

Feldsalat gilt als der gesündeste Salat. Er ist besonders reich an Provitamin A wie zum Beispiel Beta-Carotin und an Vitamin C. Provitamin A wird im Körper zu Vitamin A, das für verschiedene Wachstumsprozesse wichtig ist und Sinnesleistungen wie den Sehvorgang unterstützt. Vitamin C stärkt das Immunsystem und ist wichtig für den Aufbau von Bindegewebe und Knochen. Die ebenfalls enthaltene Folsäure ist erforderlich für die Neubildung von Zellen. Der Eisenanteil im Feldsalat ist höher als in anderen Salaten. Eisen ist unentbehrlich für den Sauerstofftransport im Körper. Relevant sind auch die Anteile an den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium. Die ätherischen Öle aus dem Salat verfeinern nicht nur den Geschmack. Speziell dem Baldrianöl wird nachgesagt, dass es schwache Venen stärkt.

 

Rotkohl_blog

Der Rotkohl, seltener Blaukohl, ist eine Kohlart des Kopfkohls. Rotkohl gehört zu den Kohlgemüsearten. Seine festen Köpfe zeichnen sich durch ihre rot-grünen Außen- und glatten, roten Innenblätter aus. Rotkohl ist reich an Eisen, Mineralstoffen, Anthocyanen (sekundärer Pflanzenstoff/Pflanzenfarbstoff / Radikalfänger / Stärkung des Immunsystems / Entzündungshemmer), Zucker und Senfölen. Er hat nur einen geringen Energiegehalt („Kalorien“), aber viele Ballaststoffe.

Er ist reich an Ascorbinsäure (Vitamin C), zu langes Kochen zerstört enthaltene Vitamine jedoch teilweise. Deshalb ist es vor allem im Winter gut, Rotkohl auch ab und zu als Rohkost zuzubereiten.
Die Frische erkennt man an den kräftigen, festen und matt glänzenden Blättern. Rotkohl ist fast immer frisch im Angebot, da es Frühkohl von Mai bis Juni, mittelfrühen Kohl von Juli bis Oktober und späte Sorten von November bis Dezember gibt.

 

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Die Kidneybohnen werden in Afrika und in den USA angebaut und genießen dort einen guten Ruf als ebenso leckere wie nahrhafte Hülsenfrüchte mit Starpotenzial. Hierzulande kennen die meisten die dunkelrote große Bohne nur aus der Dose und aus dem Chili con Carne, wo sie zu den traditionellen und unverzichtbaren Zutaten zählt. Ihren Namen verdankt die Kidneybohne übrigens ihrer typischen Form: „kidney“ heißt aus dem Englischen übersetzt „Niere“. Die ursprüngliche Heimat von Kidneybohnen liegt in Peru. Von dort aus gelangten die Hülsenfrüchte mit der Zeit in andere süd- und mittelamerikanische Länder und dann im Gepäck der spanischen Eroberer auch nach Europa. Kidneybohnen sind mit ihrem typisch süßlichen, an Esskastanien erinnernden Geschmack und ihrer angenehm weichen, mehligen Konsistenz sogar bei vielen Kindern beliebt – Kidneybohnen gehören zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Wie alle Hülsenfrüchte haben sie jeweils eine dicke Portion pflanzliches Protein und Ballaststoffe zu bieten – perfekt für alle, die sich gern satt essen und dabei nicht zunehmen wollen! Sie sind zwar rein rechnerisch keine Kalorien-Leichtgewichte, aber dafür ausgesprochen fettarm. Mit rund 150 mg Magnesium pro 100 g liefern Kidneybohnen außerdem noch echten Mehrwert für starke Nerven und gesunde Muskeln. Wie alle Hülsenfrüchte eignen sich auch Kidneybohnen mit diesem Profil perfekt als Nährstoff-Lieferant speziell für Vegetarier und Veganer.

 

 Apfel-foodblog

Der Apfel gehört zum Kernobst und ist botanisch gesehen ein Rosengewächs.
Weltweit gibt es über 20 000 Apfelsorten.

Äpfel sind wegen ihrer vielen wertvollen Inhaltsstoffe sehr gesund. Sie bestehen aus 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen trägt ein durchschnittlich großer Apfel in und unter seiner Schale. Dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien. Er ist gut zu Zähnen und Darm. Sie enthalten viel Pektin, eine Nahrungsfaserart die verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung hat. Ein geriebener Apfel ist deshalb ein bewährtes Mittel gegen Durchfall bei Kindern.

Im Fruchtfleisch befinden sich Fruchtsäuren wie die Apfel- und Zitronensäure, weshalb der Apfel auch als «natürliche Zahnbürste» bezeichnet wird. Zusätzlich zu der breiten Palette an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist der Gehalt an Kalium hoch, das im Körper den Wasserhaushalt reguliert. Die meisten Vitamine und Spurenelemente befinden sich in der Schale, diese sollte deshalb mitgegessen werden. Der tatsächliche Gehalt schwankt jedoch je nach Sorte, Wetterbedingungen, Wachstumsort, Düngung oder Lagerung.
Dank der unzähligen verschiedenen Sorten und den guten Lagermöglichkeiten gibt es das ganze Jahr hindurch erntefrische Äpfel. Sie gehören in der Schweiz zu den beliebtesten Früchten und eignen sich ideal als Zwischenmahlzeit, sind aber auch als Mus oder Saft sehr schmackhaft.

Saison : ganzjährig (je nach Sorte)

„An apple a day keeps the doctor away.“ Übersetzt heißt dieser bekannte Spruch etwa „Ein Apfel am Tag – Arzt gespart!“

 

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Die Linse gehört zu der Familie der Hülsenfrüchtler.

Früher galten Linsen eher als Arme-Leute-Essen, da sie lange lagerbar, sehr sättigend und preiswert sind. Doch diese Zeiten, in denen die Linse auf diese Vorzüge beschränkt wurde, sind längst passé. Da die Linse ausserordentlich nahrhaft und gesund ist, gewinnt sie vor allem bei gesundheitsbewussten Menschen immer mehr an Beliebtheit. Selbst die Gourmet-Küche hat die Linse für sich entdeckt, denn sie ist äusserst verwandlungsfähig und ihre farbliche Vielfalt macht auch optisch einiges her. Ob deftig, exotisch oder als süsse Variante – die Linse macht selbst in den gewagtesten Zubereitungen eine „gute Figur“. Die kleinen Linsen schmecken besonders fein, da sie einen höheren Schalenanteil haben, in dem sich ihre delikaten Aromen verstecken.

Im Handel verbreitet sind:

  • Tellerlinsen
  • Belugalinsen
  • Rote Linsen
  • Puy-Linsen – grüne Linsen
  • GelbeLinsen

Sie verfügen über einen hohen Eiweiss- und Ballaststoffanteil und enthalten zudem viele komplexe Kohlenhydrate. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts haben Linsen einen niedrigen glykämischen Index.Das bedeutet, dass sie den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen und daher auch nur eine geringe Insulinausschüttung bewirken. Die Ballaststoffe sorgen zudem für eine lang anhaltende Sättigung, eine gute Verdauung und sie unterstützen das Immunsystem, indem sie Giftstoffe aus dem Darm aufnehmen und ausscheiden.

 

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Der Kohlrabi gehört zu der Familie der Kreuzblütler. Er ist ein sehr beliebtes Gemüse . Kohlrabi gehört weder zu den Kohlsorten, die sich aus den Blättern (wie Rotkohl und Weisskohl) entwickeln, noch zu den Sorten die sich aus den Blüten (wie Brokkoli und Blumenkohl) entwickeln. Kohlrabi entwickelt sich aus dem mittleren Stiel der Pflanze. Damit zählt der Kohlrabi zum Stängelgemüse.

Man unterscheidet zwei Sorten Kohlrabi. Die blauvioletten (Farbstoff: Anthocyan) und die grünlichweisse Kohlrabi. Das Fruchtfleisch ist aber bei allen Sorten grünlich hell.

Kohlrabi enthalten feinwürzige Senföle, die Senfölglykoside. Und diese zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und den bioaktiven Substanzen, die für unsere Gesundheit so unentbehrlich geworden sind. Denn im Team mit anderen wichtigen Inhaltsstoffen wie Vitamin C, Vitamin E, Folsäure und Selen schützen sie vor Entzündungen, Infekten und stärken das Abwehrsystem gegen freie Radikale. Auch der Gehalt an Ballaststoffen trägt mit zu einer geregelten Verdauung und besseren Sättigung bei.

Der Lauch oder auch Porree wird dem Zwiebelgemüse zugeteilt, botanisch gesehen ist er ein Liliengewächs. Es ist eine zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 80 cm erreicht. Im Gegensatz zur Wildform hat Lauch keine Zwiebel. Er ist frostfest, weshalb er meist im Freien angepflanzt wird. Je nach Saison unterscheidet er sich bezüglich Schaftlänge und Konsistenz sowie geringfügig auch im Geschmack. Die aromatischen, ätherischen Öle können vor allem beim Winterlauch so scharf sein, dass sie beim Verarbeiten wie Zwiebeln zu Tränen reizen. Weil der Lauch während seines Wachstums immer wieder mit neuer Erde zugedeckt wird, um seine die Grünfärbung durch Chlorophyll zu vermeiden, muss er zur Reinigung aufgeschnitten und zwischen den einzelnen Blätter kräftig gespült werden. Es ist eine zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 80 cm erreicht. Im Gegensatz zur Wildform hat Lauch keine Zwiebel.

Saison: ganzjährig

Die Peperoni ist ein Fruchtgemüse und stammt aus Süd- und Mittelamerika, wo sie ursprünglich als Zierpflanze angebaut wurde und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Es werden Peperoni in milde Gemüsepeperoni und in scharfe Gewürzpaprika (Peperoncini) unterteilt. Die Peperoni kann sowohl unreif (grüne Farbe) als auch reif (gelbe, rote, orange, violette, braune oder schwarze Farbe) geerntet und verzehrt werden. Beim Verarbeiten von Peperoni zu Saucen und Suppen sollte man darauf achten, keine säurehaltigen Zusätze wie Wein oder Zitrone zu verwenden oder diese erst kurz vor dem Servieren beizufügen, da sonst die leuchtenden Farben ins bräunliche umschlagen.
Saison: von Juli bis Oktober

Die Karotte gehört zum Wurzelgemüse. Sie wird auch Möhre, Rüebli oder Gelbrübe genannt. Ihr exakter Ursprungsort ist nicht bekannt, die Wildform wächst sowohl in Asien wie auch in Südeuropa. Nach Kartoffeln sind Karotten unser beliebtestes Wurzelgemüse.

Frische Karotten sollten sich nicht biegen lassen, sondern brechen. Der Zuckergehalt ist bei den Karotten im Frühjahr höher als im Herbst und Winter. Bei der Lagerung sollten sie getrennt von Äpfeln gelagert werden, da die Karotten sonst bitter werden.

Saison:ganzjährig

Was macht die Karotte so gesund? Den wichtigsten gesundheitlichen Wirkstoff erkennt man an der Farbe Orange: Pflanzenfarbstoff Beta-Karotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Diese wiederum brauchen unsere Augen, um gut zu sehen. Wer viele Karotten isst, stärkt sein Immunsystem gegenüber allen möglichen Schadstoffen. Die Aktivität der Abwehrzellen wird gesteigert und die Zahl der Killerzellen nimmt zu. Karotten halten den Vitamin-A Weltrekord: in 100 g stecken sage und schreibe 28000 (IE) Internationale Einheiten. Zum Vergleich: eine Möhre enthält ebensoviel Vitamin A wie eine Vitaminpille aus der Apotheke.

Man soll Karotten immer mit etwas Öl verzehren. Am besten wird dieses fettlösliche Vitamin mit etwas Fett im Körper aufgenommen. Aber was noch viel wichtiger ist: dünsten sie die Karotten! Denn dabei werden die Zellen der Karotte, in denen das Beta-Carotin eingeschlossen ist, aufgebrochen. Erst jetzt kann das Beta-Carotin gut vom Darm ins Blut übergehen. Wer die Karotte roh isst, scheidet das meiste Beta-carotin leider ungenutzt aus.

 

 

 Obst-Quark_blog-2

Das Wort Quark stammt ursprünglich aus dem Niedersorbischen. Es entstand im Spätmittelalter aus der slawischen Bezeichnung twarog.

Quark ist dank seinem hohen Eiweissgehalt ein wunderbarer Hungerstopper und sorgt für eine lange Sättigung. Ein Becher Magerquark mit frischen Früchten zum Frühstück ist ein linienfreundlicher Start in den Tag.

Speisequark ist ein günstiges und vielseitiges Frischkäseprodukt, das breite Verwendung findet.

Quark wird sowohl frisch verzehrt, etwa mit Wasser, Milch oder Joghurt verdünnt zu Müsli, als Gemüsedip, als Zutat einer Salatsauce, mit Leinöl und Kräutern verfeinert zu Kartoffeln, als Brotaufstrich mit Honig oder Konfitüre/Marmelade.

Quark hat große Bedeutung als Backzutat. Bekannt ist die Verwendung als Auflage oder Füllung für Käsekuchen und Topfenstrudel, aber auch als Teigbestandteil eignet er sich, sowohl für Spezialbrote als auch für Backwaren aus feinem Hefeteig wie Quarkkrapfen und Quarkstuten. Außerdem dient er als wichtigste Zutat für Quark-Öl-Teig, aus dem sich sowohl süßes als auch herzhaftes Gebäck machen lässt, und bei dem es sich nicht um einen Hefeteig handelt, der aber als schnell zubereiter Ersatz für Hefeteig dienen kann.

Insbesondere Magerquark ist eine billige Eiweißquelle und weist außerdem ein recht günstiges Nährstoffverhältnis von Protein zu Fett und Kohlenhydraten auf. Von Bodybuildern wird Magerquark daher ohne Zusätze verzehrt. Er ist aufgrund seines geringen Energie- und Fettgehaltes (325 kJ, 0,3 g Fett je 100 g) für Reduktionsdiäten gut geeignet.

Die Vanille ist ein Gewürz, das aus den fermentierten Kapselfrüchten („Schoten“) verschiedener Arten der Orchideen-Gattung Vanilla gewonnen wird. Der Name stammt über das französische vanille vom spanischen vainilla („kleine Hülse oder Schote“, zu lat. Vanilla planifolia). Vanille in Stangenform wird auch als Königin der Gewürze bezeichnet.
Vanille wird traditionell für die Aromatisierung von Kakao und Schokolade verwendet. Diese Verwendungsweise war bereits den Azteken und Inkas bekannt. Ihre Verwendung wurde in Europa sehr schnell erweitert. Schon Elisabeth I. liebte mit Vanille gewürzte Süßspeisen. Es wurden Nachspeisen wie Puddings und Creme sowie verschiedenstes Backwerk, Fruchtdesserts und seit dem 19. Jahrhundert Eiscreme entwickelt.

Die Mango (Mangifera indica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mangos, innerhalb der Familie Sumachgewächse. Sie wird häufig kultiviert, liefert Obst sowie Öl und wird als Heilpflanze verwendet.
Mangofrüchte werden zum Obst gezählt. Es gibt inzwischen über 1000 Mangosorten, die sich in Form, Größe und Geschmack unterscheiden. Die Früchte werden zu Saft, Kompott, Marmelade und Eiscreme verarbeitet und finden außerdem in Chutneys Verwendung. In Europa werden Mangos seit einigen Jahren regelmäßig angeboten, obwohl sie druckempfindlich sind und daher für den Handel ein schwierig zu handhabendes Obst darstellen. Die Reife einer Frucht kann man daran erkennen, dass sie duftet und auf Druck leicht nachgibt. Mangos sind vollreif, wenn auf der Frucht ein bis vier Millimeter große schwarze Punkte zu erkennen sind.

Obwohl es sich bei der Mango um eine Frucht handelt, werden die unreifen Früchte in Asien zubereitet wie ein Salat bzw. Gemüse.

Weintrauben sind die Fruchtstände der Weinrebe. Die einzelnen Früchte des Fruchtstandes heißen Weinbeere. Die Gesamtheit aller Beeren am Kamm ist die Traube. Die Kletterpflanze Weinrebe gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschen. Heute sind rund 16.000 Rebsorten bekannt. Es gibt Weinreben mit grünen bzw. gelben („weißen“) Beeren oder mit roten bis dunkelblauen Beeren. Die Beeren sind von kugeliger bis ovoider Form und haben einen Durchmesser von 6 bis 20 mm.

Weintrauben wachsen in Bündeln, aber klar voneinander getrennt, heran. Ihre Blütezeit ist von Mai bis Juni.

Sie können roh gegessen, zu Rosinen getrocknet oder zu Wein oder Traubensaft verarbeitet werden. Die Kerne der Beeren können zu Traubenkernöl verarbeitet werden.
Wein entsteht während der Weinherstellung durch die alkoholische Gärung. Dabei werden aus den Trauben durch Stampfen oder Pressen Moste oder Maischen hergestellt, die zu Wein vergoren werden.

Trauben werden gerne unterschätzt. Dabei vereinen Trauben in ihren köstlichen Beeren derart zahlreiche und wunderbare Eigenschaften für die menschliche Gesundheit, dass man sie in der Traubensaison am besten täglich essen sollte. Trauben enthalten besonders in ihren Kernen und in ihrer Haut wertvolle Pflanzenstoffe, wie z. B. Quercetin und Resveratrol. Diese hochwirksamen Substanzen können den Blutdruck senken, das Cholesterin regulieren, das Blut verdünnen, sogar Krebs und HIV entgegenwirken und selbst bei Gichtanfällen die Schmerzen lindern. Die Kerne enthalten oligomere Proanthocyanidine (OPC), die als starke Antioxidantien wirken. Die Kerne und die Haut sind ebenfalls Quelle für das Antioxidans Resveratrol. Kernlose Weintrauben entstehen durch künstlich herbeigeführte Parthenokarpie.

 

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Die Pastinake, Pasterna, Hammelmöhren, Moorwurzel, Pastinaca sativa ssp. sativa, parsnip, patenais.
Die weisse, längliche Wurzel ist bei uns fast in Vergessenheit geraten. In Feinschmecker Restaurants werden die Wurzeln wieder vermehrt angeboten. In England und den USA gelten sie als Weihnachtsgemüse. Sie schmecken um einiges würziger als Karotten. Von Oktober bis Dezember hat die Pastinake Saison. Ist die Pastinake klein und fest, ist ihr cremefarbenes Fruchtfleisch besonders zart.Die Pastinake lindert Magen- Darmbeschwerden und erleichtert die Atmung.

Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich die Pastinake 2 bis 4 Wochen.

Dank ihrer hohen Nährstoffdichte versorgt uns die Pastinake mit reichlich B-Vitaminen, Vitamin C und E sowie Eisen und Magnesium. Ballaststoffe aus der Pastinake pflegen unsere Darmflora und bringen die Verdauung in Schwung.

Die Pastinake kann feingeraspelt dem Kopfsalat beigefügt werden, sie kann in einer Suppe oder einem Eintopf ihren Geschmack entfalten, sie kann fein geschnitten in etwas Öl wie Bratkartoffeln angebraten werden oder zusammen mit Kartoffeln zu einem feinen Rösti gebraten werden.

Die Kartoffel ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Im Allgemeinen Sprachgebrauch meint man mit Kartoffeln meist die unterirdischen Knollen, mit denen die Pflanze sich vegetativ vermehren kann. Dank der großen Anpassungsfähigkeit der Kartoffel wird diese heutzutage praktisch auf der ganzen Welt angebaut. Weltweit gibt es rund 5000 Kartoffelsorten.

Kartoffeln finden Verwendung als Nahrungs- und Futtermittel sowie zur Herstellung von Stärke und Alkohol. Dabei werden beispielsweise in Deutschland fast 60 % der Kartoffelernte direkt als Nahrungsmittel genutzt. Etwa 30 % der Kartoffelernte wird für die Herstellung von Stärke und etwa 4 % für die Ethanolgewinnung genutzt. Von der verbleibenden Ernte fallen etwa 6 % als Saatgut und gerade mal 1,2 % als Futtermittel an.

Kartoffelsaft wird in der Volksmedizin innerlich bei Magenbeschwerden und äußerlich bei Verletzungen oder Geschwüren angewendet.

 

 

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Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Sie ist die fetthaltigste bekannte Frucht. Darüber hinaus strotzt sie jedoch vor gesunden Inhaltsstoffen.

Wann sind Avocados reif?
Beim Kauf sind Avocados oft noch hart und ungeniessbar. Doch Avocados reifen nach. Wenn die Schale auf Druck leicht nachgibt, kann man das Fruchtfleisch essen. Dieser Prozess lässt sich beschleunigen, wenn man die Avocados entweder in Zeitungspapier einwickelt oder zusammen mit Birnen, Äpfeln, Ananas oder Bananen lagert. Denn diese Obstsorten geben Ethylen ab – ein Gas, das die Reifung stimuliert.

Die Avocado hat den höchsten Fettgehalt aller Gemüse- und Obstarten. Ausserdem haben sie einen hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren. Die enthaltenen Kohlenhydrate machen lange satt und bewirken nur einen geringen Anstieg des Blutzuckers nach dem Essen. Darüber hinaus verfügen sie über einen hohen Ballaststoff-Anteil, der für die Verdauung gut ist und enthalten Kalium, Magnesium, Phosphor, Kalzium, Eisen, Kupfer und Mangan.

Auch dem Gehirn tut die Avocado gut: Das enthaltene Lecithin dient als Nervennahrung.

Ebenso gilt sie als „Abendfrucht”, denn sie enthält Tryptophan – eine essenzielle Aminosäure, aus der Ihr Organismus das „Schlafhormon” Melatonin macht. Es sorgt für einen erholsamen und geruhsamen Schlaf. Während des Schlafens repariert sich unser Körper selbst und sorgt dafür, dass wir nicht krank werden.

Avocadocreme

Guacamole wird aus einer großen Avocado zubereitet
Avocadocreme, auch Guacamole genannt, ist das Mus des Avocadofruchtfleisches. Sie eignet sich zum Dippen, als Brotaufstrich oder als Füllung von Tortillas.

Avocadocreme tendiert dazu, sehr schnell braun zu werden. Die Bräunung entsteht durch Oxidation an der Luft. Als Antioxidationsmittel kann die Ascorbinsäure des Zitronen- oder Limettensafts oder auch der Obstessig dienen, was zusätzlich den Geschmack abrundet.